Verwendung eines Gärkorbes

Der Gärkorb ist ein Behälter zum Gären von Teigen während der Stückgare. Gärkörbchen schützen den Teigling vor Austrocknung, stabilisieren ihn, geben ihm je nach Korbmaterial und -verarbeitung eine bestimmte Form und ein typisches Muster.

Gärkörbe können aus Peddigrohr, Holzschliff, Kunststoff oder Bast bestehen und dürfen keinesfalls mit in den Ofen.

Wie benutzt man ein Gärkorbchen?

Vor dem Backen

  • Bestäuben Sie das Innere des Gärkörbchens und den Teig mit Mehl oder einem Gemisch aus Mehl und Kartoffelstärke (50:50) – nicht schüchtern sein!
  • Es können auch zusätzlich Körner oder Ähnliches mit eingestreut werden, diese bleiben dann in der Kruste des Brotes hängen.
  • Legen Sie den Teigling vorsichtig in den Gärkorb und decken Sie Ihn mit einem feuchten Leinentuch ab.
  • Stellen Sie den Korb zum Gehen an einen warmen Ort ohne Zugluft oder bei langer Teiggare in den Kühlschrank.
  • Stürzen Sie den aufgegangenen Teig danach vorsichtig aus dem Körbchen.
  • Nun kann das Brot wie gewohnt gebacken werden.

Nach dem Backen & Pflege

  • Das Gärkörbchen zunächst trocknen lassen.
  • Gründlich ausklopfen und Mehlreste mit einer trockenen Bürste entfernen.
  • Gelegentlich Gärkorb bei 100 °C für ca. 30 Minuten  in den Backofen stellen. Bei dieser Temperatur werden Schimmelsporen und Bakterien zuverlässig abgetötet.

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